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Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik – geht das noch?

#analyse #spw

Heft 03/26

Norbert Sievers (c) privat

Foto: © Privat

Dr. Norbert Sievers ist Stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer der Olaf Schwencke Stiftung für Kulturpolitik.

VON norbert sievers

Norbert Sievers stellt Kulturpolitik in den Kontext unserer Zeit und vermisst, wo und wie sie heute als Gesellschaftspolitik funktionieren kann.

Die Vorstellung, Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik betreiben zu können, stand an der Wiege der Neuen Kulturpolitik, die als Reformprojekt in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren ihren Anlauf nahm. Zugeschrieben wurde diese Formulierung nicht zuletzt dem damaligen Dortmunder Kulturdezernenten Alfons Spielhoff. Der Sozialdemokrat und demokratische Sozialist hatte 1976 einen Aufsatz in der Programmzeitschrift der Humanistischen Union vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik veröffentlicht, in dem er mit explizitem Bezug auf Willy Brandts Diktum „Mehr Demokratie wagen“ Kulturpolitik als Element der Gesellschaftspolitik auswies. Es waren vor allem sozialdemokratische Kulturpolitiker wie Hermann Glaser, Hilmar Hoffmann, Olaf Schwencke und viele andere, die sich diese Formel zu eigen machten und Kulturpolitik im Sinne einer breiter angelegten bildungs-, struktur- und gesellschaftspolitischen Reformprogrammatik interpretierten.1​

Trotz großer Widerstände aus dem konservativen Politikspektrum in den letzten Jahrzehnten konnte sich dieses Kulturpolitikverständnis parteienübergreifend durchsetzen. Etliche damit verbundene Konzepte und Strategien, wie etwa die Stärkung der Teilhabegerechtigkeit (z.B. durch kulturelle Bildung), die Förderung neuer (sozio-)kultureller Szenen und Formate, die Kulturentwicklungsplanung und die Verbindung von Kultur und Stadt- und Regionalentwicklung gehören zum Markenkern sozialdemokratischer Kulturpolitik, auch wenn sie längst in den kulturpolitischen Mainstream (fast) aller Parteien (bis auf die AfD) eingesickert sind. Dies kann als Erfolg sozialdemokratischer Kulturpolitik gewertet werden.

Ein Blick zurück in eine andere Zeit

Stand der Aufbruch der Neuen Kulturpolitik in den 1970er Jahren exakt an der Schwelle des Übergangs von der industrie- zur nachindustriellen Gesellschaft und damit am Beginn einer Phase der gesellschaftlichen Entwicklung, die Soziologen als „Spätmoderne“ bezeichnen, befinden wir uns heute – wenn die Gesellschaftswissenschaften Recht behalten –, erneut in einem Umbruch mit noch gewaltigeren Veränderungen. Er hat mit dem Begriff der „Zeitenwende“ (Olaf Scholz) die öffentlichen Debatten längst erreicht. Dieser beschreibt die offenkundigen Veränderungen allerdings nur unzureichend. Denn die neue Präsenz des Krieges in Europa markiert nur eine Dimension des epochalen Wandels, die die Kulturpolitik, zumal als Gesellschaftspolitik, vor ganz neue Herausforderungen stellt. Deren Reflexion ist für eine neue Programmatik sozialdemokratischer Kulturpolitik essenziell, auch wenn sie alte Gewissheiten und Glaubenssätze infrage stellt oder in einem anderen Licht erscheinen lässt. An einigen Stichwörtern soll dies im Folgenden angedeutet werden.

Öffnung und Entgrenzung

Eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung der Neuen Kulturpolitik war die Erweiterung des Kulturbegriffs, weil erst dadurch neue Perspektiven eröffnet werden konnten. Vor allem durch die Stärkung der Chancengleichheit und Teilhabegerechtigkeit im Sinne einer „Kultur für alle und von allen“, die Aufnahme der Vielfalt als kulturpolitisches Leitziel und die Entgrenzung des Kulturbegriffs in den Alltag der Menschen hinein steigerten sich die Förderoptionen und -bedarfe enorm. Auch die thematischen Felder und Anwendungsbereiche der Kulturpolitik vervielfältigten sich, weil Kultur vor allem in den 1980er Jahren als Additivum vielen gesellschaftlichen Themen beigefügt wurde: Kultur und Frieden, Kultur und Gesundheit, Kultur und Alter etc.

In der Konsequenz führte dies einerseits zu mehr Kreativität bei der Erfindung neuer Kulturformate und -strategien (häufig im Kontext von Projekten und Programmen), aber auch zu einer gewissen Unklarheit mit Blick auf den originären Gegenstandsbereich der Kulturpolitik. In wissenschaftlichen Kommentaren wurde angesichts der kulturpolitischen Grenzenlosigkeit von „polit-ästhetischen Omnipotenzphantasien“ (Peter Alheit) und „endogenen Destruktionspotenzialen“ (Gerhard Schulze) gesprochen und mehr Realitätssinn angemahnt. Für das Feuilleton war der weite Kulturbegriff ohnehin der Sündenfall der Kulturpolitik schlechthin, weil darin ein Angriff auf den Eigensinn der Künste und der Ästhetik gesehen wurde, die deren Instrumentalisierung für außerkulturelle Zwecke befürchten ließ. Die Dynamik der kulturbegrifflichen Erweiterung schoss insofern offenbar über das Ziel hinaus, weil das Gutgemeinte in der praktischen Kulturpolitik nicht oder nur unzureichend umgesetzt werden konnte. Selbst in der spätmodernen Multioptionsgesellschaft mit ihrem postmodernen Mantra „anything goes“ war zu viel Öffnung und Erweiterung offenbar ein Problem.

Teilhabe, Vielfalt und Wachstum

Die Warnung vor der programmatisch geforderten Entgrenzung war insofern nicht unbegründet. Der erweiterte Kulturbegriff hat sich dennoch durchgesetzt und gehört heute – auch wegen seiner internationalen Anerkennung – zum Grundverständnis demokratischer Kulturpolitik. Doch das Problem seiner Übersetzung in praktische Kulturpolitik ist damit nicht gelöst. Im Gegenteil: Immer wieder taucht in kulturpolitischen Debatten die Frage auf, ob „Kultur für alle und von allen“, also Teilhabegerechtigkeit, wirklich möglich ist oder nicht zu jenen Utopien zählt, die den Realitätstest in den vergangenen Jahrzehnten nicht bestanden haben. Denn die statistisch vergleichsweise geringe kulturelle Teilhabe an öffentlichen Kulturangeboten hat sich rein quantitativ in dieser Zeit kaum verändert, sondern scheint trotz aller Bemühungen wie in Stein gemeißelt zu sein.

Auch die Repräsentationsfrage, also die Berücksichtigung möglichst vieler sozialer Gruppen mit ihren kulturellen Interessen und Bedürfnissen, ist trotz vieler erfolgreicher und ermutigender Ansätze (etwa in der inter- oder transkulturellen Praxis, in der inklusiven Kulturarbeit, in der Genderfrage) immer noch nicht gelöst und kann in der „superdiversen“ (Steven Vertovec) Gesellschaft womöglich auch gar nicht gelöst werden. Die Kulturpolitik reagiert darauf seit Jahrzehnten mit der Steigerung und Diversifizierung ihrer Angebote und Konzepte und – weil sie auf nichts verzichten kann und niemanden vor den Kopf stoßen will – mit einer „additiven Kulturpolitik“. Das „Neue“ wird so stets als Ergänzung und nicht als Ersatz zugelassen, sodass die Kosten immer weiter steigen. Dies stellt die Kulturpolitik unter den Bedingungen zunehmender Haushaltsprobleme nicht nur finanziell vor immer größeren Problemen, sondern verfestigt auch den latenten strukturellen Konflikt zwischen dem „Alten“ und dem „Neuen“, der bisher nur um den Preis des Wachstums verdeckt werden konnte. Bleibt das Wachstum aufgrund finanzieller Engpässe aus, wird der Konflikt manifest – zumal dann, wenn selbst für kleinste soziale Gruppen (etwa aus dem postkolonialistischen Spektrum) eine ‚angemessene‘ Repräsentation und Sichtbarkeit eingefordert wird.

Fortschritt und Modernisierung

Die SPD galt lange und gilt für viele auch heute noch als Fortschrittspartei. Den Begriff der Modernisierung hat sie stets für sich reklamiert und der Anspruch der Gestaltung gehörte wie selbstverständlich zu ihrem Wortschatz. Auch die Neue Kulturpolitik, die viele Schnittmengen mit sozialdemokratischen Positionen hat, steht in dieser Tradition. In ihren Konzepten ging es immer auch darum, das „Neue“ zu programmieren und die Kulturpolitik konzeptionell und instrumentell darauf auszurichten. Die Themen und Prioritäten haben sich inzwischen jedoch verändert.

In den 1970er und 1980er Jahren wurden vor allem neue Kulturformate kreiert und neue Zielgruppen angesprochen, um mehr Teilhabegerechtigkeit zu erzielen. In den 1990er Jahren war das Modernisierungsbemühen dann zusätzlich vor allem darauf gerichtet, die kommunalen Kulturverwaltungen im Sinne einer dezentralen Ressourcenverwaltung und betrieblichen Verselbständigungen zu reformieren. In den Nullerjahren wurden dann im Kontext einer aktivierenden Kulturpolitik zusätzlich neue Governance-Formen ins Gespräch gebracht, um eine gesellschaftliche Verantwortungsteilung („Trisektoralität“) und mehr Kooperation zu erreichen und politische Steuerung neu zu definieren. Aktuell stehen aufgrund neuer Herausforderungen Begriffe wie Nachhaltigkeit, Diversität und Digitalität für das programmatisch „Neue“ im Zentrum des kulturpolitischen Diskurses. An ihnen wird unter anderem festgemacht, was heute modern und fortschrittlich ist und woran sich Kulturpolitik orientieren soll.

Die gesellschaftspolitische Grundierung ist nach wie vor erkennbar und wird durch aktualisierte Gerechtigkeitsvorstellungen und Partizipationsansprüche, die etwa in den Debatten zum Thema Diversität oder im Zusammenhang mit der Klimakatastrophe geäußert werden, bisweilen hochmoralisch aufgeladen. So entsteht der Eindruck, als hätten sich die öffentlichen Kultureinrichtungen auf einen Weg der Dauermodernisierung oder, aktueller formuliert, der permanenten Transformation zu begeben, der vordringlich und „agil“ zu begehen ist. Die Folge ist – zumindest diskursiv – ein hoher Veränderungsdruck, der bei den Adressaten eine gewisse Transformationsaversion hervorgerufen hat.

Ernüchterung und Selbstkritik

Schon diese wenigen Überlegungen vermitteln ein Bild von der aktuellen Lage und zeigen, dass neu über Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik nachgedacht werden sollte. Viele Ideen aus der „utopischen Phase“ (Gerhard Schulze) der Neuen Kulturpolitik in den 1970er und 1980er Jahren waren der Euphorie und dem Zeitgeist der aufkommenden Spätmoderne geschuldet und konnten im damaligen Reformklima nach und nach mit gesellschaftlicher Zustimmung rechnen. Zukunft war damals noch ein positiver Begriff und Hoffnung allgegenwärtig – jedenfalls hierzulande und in den sozial abgesicherten Kreisen. Heute müssen die Utopien auf der Grundlage neuer Problemlagen und -sichten, dem „Ende der Illusionen“ (Andreas Reckwitz) und einer anderen gesellschaftlichen Grundstimmung neu bewertet werden.

Die aktuelle Lage und die Aussicht auf die kommende Zeit zwingen zu einer nüchternen Einschätzung. Die Begriffe Fortschritt und Modernisierung verlieren womöglich an programmatischer Überzeugungskraft. Ihre Versprechen sind gesellschaftspolitisch ohnehin fragwürdig geworden, denkt man etwa an das Thema Künstliche Intelligenz. Sie stehen nicht mehr nur für die gute Zukunft, sondern auch für die gefährdete und gefahrvolle Zukunft, die bei vielen Menschen zurecht Befürchtungen und Sorgen hervorruft. Diese Situation gilt es ernst zu nehmen und ggf. auch in geeigneter Form zu besprechen.

Die „Verlustbearbeitung“, die Andreas Reckwitz (2024) so eindringlich empfiehlt, ist auch ein kulturpolitisches Thema, weil auch die Kulturpolitik Verluste hinnehmen werden muss. Die Kunst wird darin bestehen, darüber ins Gespräch zu kommen, ohne den Mut zu verlieren und auch weiterhin Neues zu ermöglichen. Vielleicht ist dafür der Soziologe Armin Nassehi mit seiner „Kritik der großen Geste“ im Zusammenhang mit dem Begriff „Große Transformation“ ein guter Ratgeber. Er warnt vor radikalen Veränderungszumutungen und schlägt statt großer Erzählungen und Zukunftsvisionen eine Politik der kleinen konkreten Schritte vor, „in konkreten Gegenwarten, mit konkreten Zielen“, die dem notwendigen Wandel das „Bedrohliche“ nimmt (Nassehi 2024: 198, 215ff.). Zu viel „Agilität“ und appellative Dringlichkeit können auch kontraproduktiv sein, wenn mehr Handlungsfähigkeit und konkrete Problemlösungen erwartet wird. Transformation ist insofern auch eine Frage der mentalen Bereitschaft.

Dennoch? Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik

Sozialdemokratische Kulturpolitik war in den letzten Jahrzehnten – zumindest diskursiv – mit einem Überschuss an Ideen und Utopien verbunden und konnte damit in der spätmodernen Gesellschaft reüssieren. Sie befand sich im Einklang mit einem eher links-liberalen gesellschaftlichen Werteklima und konnte – vor allem für die neue Mittelklasse und für Teile des konservativen Bürgertums – glaubwürdige und erfolgreiche Kulturpolitik betreiben, häufig in Kooperation mit anderen demokratischen Parteien.

Angesichts des konstatierten Verlustes der linksliberalen Hegemonie in der „postliberalen Moderne“ (Blühdorn 2026) ändert sich die Situation. Das bisher Gutgemeinte und Gutgedachte wird womöglich nicht mehr ausreichen, um die erforderliche Zustimmung in der Gesellschaft zu bekommen. Notwendig ist jetzt vielmehr ein konkreter Erwartungshorizont dafür, was Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik heute zu leisten in der Lage ist und wie viel sie von ihren Zielen und Projekten bewahren und retten kann. Sie ist in vielerlei Hinsicht aufgefordert, mehr Realitätssinn und Pragmatismus an den Tag zu legen und auf den tatsächlichen Mehrwert von Kunst und Kultur (Hermann Glaser sprach von „Benefit“ und meinte damit das gesellschaftliche „Wohlbefinden“, das „Behagen in der Kultur“) für die Menschen zu verweisen. Im politikbegleitenden Diskurs wäre sicherzustellen, dass die Fallhöhe aus dem Himmel der Ideen auf den Boden der Tatsachen nicht zu groß wird. Die Begriffe Steuerung und Gestaltung sollten zurückhaltend eingesetzt werden, weil damit zu viel annonciert wird und die Gefahr besteht, dass die Erfolge zeitnah nicht erkannt werden und der Vorwurf des Scheiterns immer präsent ist. Auch ist es an der Zeit, in diesem Diskurs weniger ideologische Anerkennungs- und Identitätsfragen zu diskutieren, sondern die anstehenden Sachfragen wie etwa bei der Bearbeitung des Sanierungsstaus in den Kultureinrichtungen wieder in den Mittelpunkt zu rücken, um auf mehr Resonanz in der Gesellschaft zu stoßen.

Sozialdemokratische Kulturpolitik braucht jetzt mehr denn je den Nachweis ihrer handwerklichen Kompetenz, ohne ihre Programmstärke und ihre Grundüberzeugungen zu vernachlässigen. Wenn dies gelingt und sich die Kulturpolitik darauf besinnt, was sie kann und wozu sie berufen ist, sollte eine Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik auch in Zeiten klammer Kassen möglich sein, wenn auch auf kleinerer utopischer Flamme. Es versteht sich von selbst, dass dies nicht bedeutet, die Analyse der Gesellschaft aus dem Blick zu verlieren. Denn schon Willy Brandt wusste, dass es notwendig ist, „auf der Höhe der Zeit zu sein, wenn Gutes bewirkt werden soll“.

Anmerkungen

1Alle genannten Personen und natürlich auch Alfons Spielhoff waren Gründungsmitglieder der parteiunabhängigen Kulturpolitischen Gesellschaft, die in den 1970er Jahren im Kontext der damaligen demokratischen Bewegungen und Reformen entstand und am 10. Juni 2026 auf den Tag genau ihren 50. Geburtstag gefeiert hat. Sie war eine der wichtigsten Motoren der Kulturpolitikreformen in den letzten Jahrzehnten. Die zu diesem Anlass erschienenen Jubiläumsbücher zur Organisations- und Diskursgeschichte der Kulturpolitischen Gesellschaft (vgl. Sievers 2026 und Sievers, Knoblich, Mandel 2026) geben darüber Auskunft. Siehe dazu auch die Hefte 192 und 193 der Kulturpolitischen Mitteilungen (https://kupoge.myshopify.com/collections/kulturpolitische-mitteilungen).

Literatur

Blühdorn, Ingolfur (2026): Neue Kulturpolitik in der postliberalen Moderne. Ende oder Wende der alten Reform-Agenda? In: Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 123, H. II/2026, S. 42-46

Nassehi, Armin (2024): Kritik der großen Geste. Anders über gesellschaftliche Transformation nachdenken. München: C. H. Beck

Reckwitz, Andreas (2024): Verlust. Ein Grundproblem der Moderne. Berlin. Suhrkamp

Sievers, Norbert (2026): 50 Jahre Kulturpolitische Gesellschaft – Organisationsgeschichte. Bonn: Kulturpolitische Gesellschaft

Sievers, Norbert/Knoblich, Tobias J./Mandel, Birgit (Hrsg.): Jahrbuch für Kulturpolitik 2025/26. 50 Jahre Kulturpolitische Gesellschaft – Diskursgeschichte. Bielfeld: transcript Verlag

2026-10-19T15:34:03+02:00
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