Positionspapier des Institut Solidarische Moderne: Nach dem Neoliberalismus, vor der Neuen Zeit

Das Institut Solidarische Moderne (ISM) hat am 30. März 2020 ein Positionspapier veröffentlicht, in dem es sich mit der Corona-Krise auseinandersetzt. Das ISM ruft dazu auf, diesen bereits gefühlt historischen Moment nicht als ergebenes Schicksal zu begreifen, sondern genau hinzusehen. Der stählerne Vorhang der neoliberalen Vergesellschaftung sei heruntergekracht. Die Frage sei, wie die gesellschaftlichen, kulturellen, psycho-sozialen, pädagogischen und nicht zuletzt massiven ökonomischen Voraussetzungen und Folgen dieser Krise aussähen? Die zentrale Frage, die dieses Papier stellt, lautet daher nicht, ob es wieder eine Normalität geben wird, sie lautet stattdessen: Kann oder wird es weitergehen wie bisher, darf und soll es so weitergehen? Vorgewarnt durch die Verarbeitung der letzten großen Krise, in der die neoliberalen Politiken weiter gestärkt statt geschwächt wurden, seien wir aktuell gefragt, uns aus der schicksalsergebenen Starre zu befreien und neue Antworten zu finden.

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https://www.solidarische-moderne.de/de/article/579.nach-dem-neoliberalismus-vor-der-neuen-zeit.html