WSI Verteilungsmonitor: Verfügbare Haushaltseinkommen im regionalen Vergleich 

In einer Untersuchung hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung Einkommensdaten zu allen 401 Kreisen und kreisfreien Städten analysiert. Das Ergebnis: In einigen Kreisen sind die die verfügbaren Einkommen höher als in Luxemburg, in anderen liegen sie auf dem Niveau von Korsika.

Das durchschnittliche verfügbare Einkommen liegt in Starnberg, dem wohlhabendsten Ort in Deutschland, bei 34.987 Euro pro Person im Jahr. Das ist mehr als doppelt so viel wie in Gelsenkirchen. Die Stadt bildet mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 16.203 Euro das Schlusslicht. „Neben Teilen des Ruhrgebiets, des Saarlands und von Niedersachsen liegt vor allem Ostdeutschland knapp 30 Jahre nach der ‚Wende‘ weiterhin deutlich zurück: In nur sechs von 77 Ost-Kreisen und kreisfreien Städten überschreitet das Einkommen pro Kopf die Marke von 20.000 Euro, während im Westen 284 von 324 Kreisen und Städten darüber liegen“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des WSI. Die Verfasser der Studie haben für ihre Untersuchung die neuesten verfügbaren Einkommens-Daten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ausgewertet.

Weitere Informationen unter: https://www.boeckler.de/wsi_118959.htm