Aktuelle Ausgabe: spw 178
Arbeits-Sinn - Zur Bedeutung von Autonomie, Anerkennung und Sicherheit durch Arbeit
- Inhalt Heft 178
- Till van Treek - Ein neuer Stabilitätspakt für den Euro
- Marc Herter - NRW-Wahl: Politikwechsel ist der Wählerauftrag vom 9. Mai
- Anton Schaaf - Alterssicherung auf vier Säulen
- Herbert Rische - Debatte zum Thema steuerfinanzierte Grundrente
- Bettina Kohlrausch, Thilo Scholle, Stefan Stache - Arbeits-Sinn - Zur Bedeutung von Autonomie, Anerkennung und Sicherheit durch Arbeit - Einleitung zum Schwerpunkt
- Michael Vester, Christel Teiwes-Kügler - Moderne Arbeitnehmer in der Krise: zunehmende Kompetenzen – wachsende Unsicherheit
- Alexandra Scheele - Arbeit in der Krise. Oder von der Notwendigkeit, Alternativen zu diskutieren
- Thomas Bär - Entstehung psychischer Krankheiten in der Arbeitswelt
- Christina Ujma - Totgesagte leben länger – Über die wechselvolle Karriere des Entfremdungstheorems
- Sascha Vogt - Die Jugend zurückgewinnen
Trotz anhaltend hoher Arbeitslosigkeit hat sich an der Bedeutung von Erwerbsarbeit
nichts geändert. Faktisch besteht nach wie vor das Paradigma, dass gesellschaftliche Integration vornehmlich über Erwerbsarbeit stattfindet. Spätestens seit den Gesetzen „für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ ist klar – und das scheint in dieser Ausprägung eine neue Entwicklung zu sein – dass dieses Paradigma auch für die Organisation von Erwerbslosigkeit und ihrer sozialstaatlichen Einbettung maßgeblich ist. Ein nicht geringer Teil der Linken reagiert auf diese Entwicklung mit Forderungen nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE). Die Popularität dieser Forderung hat sicherlich viel mit der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt zu tun. Menschen sollendie Möglichkeit bekommen, sich der Allmacht des Aktivierungsparadigmas zu entziehen. Ob diese Forderung allerdings die realen Bedürfnisse von Menschen trifft und ob die Organisation von Erwerbsarbeit für die Gestaltung einer solidarischen Gesellschaft nicht nach wie vor einen zentralen Stellenwert hat, ist damit noch nicht beantwortet.
Weitere Meldungen:
Crossoverprojekt Zukunftsvertrag
von Marco Bülow
Die GRÜNEN fordern den „Green New Deal“, - Katja Kipping von den Linken setzt dagegen lieber auf einen „Red-Green-Deal“. Dazu eine Antwort von Marco Bülow (SPD MdB, Mitglied im ISM)
Frei nach dem Motto von Jürgen Habermas: „Idealismus ohne Illusionen“ sollte ein solches Projekt visionär, aber dennoch realisierbar sein. Es muss zentrale Politikfelder umfassen und zusammenbinden. Ziel sollte eine radikale Veränderung unseres Finanz- und Wirtschaftsystems sein, weil wir nur so die steigende soziale Schieflage und die wachsende Krisen- und Risikogefahr bekämpfen können. » weiterlesen
Der Frühling ist da!
Crossover-Ausgabe zu Chancen und Fallstricken linker Regierungspolitik
Die neue Ausgabe des prager frühling - Magazin für Freiheit und Sozialismus ist frisch aus dem Druck. Unter dem Stichwort „Crossover“ sprechen VertreterInnen aus Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und Politik über die Chancen und Fallstricke linker Regierungspolitik. Es diskutieren mit: Alex Demirović, Robert Zion, Andrea Ypsilanti, Martin Sonneborn und viele mehr. » weiterlesen
Crossover 2.0
von Kai Burmeister und Stefan Stache
Die Zeitschrift "prager frühling - magazin für freiheit und sozialismus" beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe mit den Möglichkeiten von Rot-Rot-Grün. Im Sinne eines Crossover 2.0 kommen Autorinnen und Autoren von allen drei Parteien, sowie aus der Wissenschaft zu Wort, um die Eckpfeiler eines fortschrittlichen Projekts der Linken zu umreißen. » weiterlesen
