spw ist mehr als ein Verlag.
Im Kern ist spw ein Diskussionszusammenhang von Menschen, deren Denken in der Tradition der sozialistischen Linken steht und diese für das 21. Jahrhundert nutzbar machen will. Sie hat ihre Wurzeln in der Sozialdemokratie. spw setzt sich für einen parteiübergreifenden Diskurs radikalreformerischer Kräfte ein.
Aktueller Terminhinweis:
Perspektiven für linke Reformprojekte
Auftaktsymposium Linksreformismus
17. September 2010, Berlin
Die Krise offenbart Schwächen neoliberaler Erklärungsmuster und eröffnet gleichzeitig neue Räume für linksreformistische Politik. Diese inhaltlich fundiert und jenseits von Parteien auszuloten ist das Ziel des Diskursprojekts Linksreformismus. Unter der Überschrift „Mit Linksreformismus aus der Krise?“ lädt die Berliner Debatte Initial gemeinsam mit anderen Zeitschriften zum Verfassen von Beiträgen ein, die konkrete Politikprojekte und Mobilisierungsstrategien entwickeln sowie sich mit linksreformistischen Theorien auseinandersetzen.
Der Call for Papers ist online abrufbar unter www.linksreformismus.de. Im Auftaktsymposium „Perspektiven für linke Reformprojekte“ am 17. September 2010 soll auf zwei Podien der Status quo des linken Reformdiskurses reflektiert werden: „Was steht in den Zeitschriften?“ und „Was passiert politisch?“ sind die Leitfragen dafür.
Es diskutieren Vertreter der Zeitschriften, u.a. spw, polar, Sozialismus sowie Sven Giegold, (MdEP, Grüne), Halina Wawzyniak (MdB, Die Linke) und Marco Bülow (MdB, SPD).
Zeit und Ort: 17. September 2010, 16.30 Uhr, IG-Metall-Haus Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin
Flyer: Flyer Linksreformismus
Wirtschaftsdemokratie – besserer Kapitalismus oder halber Sozialismus?
Tagung von spw, promsnord und SPD Hamburg-Nord
25.September 2010, Hamburg
Es ist notwendig, die richtigen Lehren aus der Krise zu ziehen. Die Antwort auf das „to big to fail“ der Banken undHedge Fonds ist die Begrenzung und Kontrolle wirtschaftlicher Macht.
Über Wirtschaftsdemokratie ist in den letzten zwanzig Jahren kaum mehr gesprochen worden. Daher kann es nicht einfach darum gehen, veraltete Konzepte und Diskussionsstände auf die heutigen Realitäten der Ökonomie übertragen zu wollen. Gleichwohl muss an die Grundüberlegungen der Demokratisierung der Wirtschaft gerade jetzt wieder angeschlossen werden.
Mehr Demokratie in der Wirtschaft umfasst viele Facetten. Sie beginnt am einzelnen Arbeitsplatz und reicht über die Ebenen des Betriebs und der Branche bis hin zur Lenkung und Steuerung
von gesamtwirtschaftlichen Investitionsentscheidungen. Nicht zuletzt geht es darum, welche Lebensbereiche der privatwirtschaftlichen Gewinnlogik unterworfen und welche als öffentliche Güter bereitgestellt werden sollen. Es geht darüber hinaus um eine umfassende Demokratisierung aller gesellschaftlichen Bereiche.
Die Tagung soll die verschiedenen Ebenen und Ansätze von Wirtschaftsdemokratie mit ExpertInnen aufarbeiten und zugleich eine neue Debatte um Mitbestimmung und das Primat der Politik anstoßen.
Als ReferentInnen werden u.a. Dieter Scholz, Vorsitzender Forum neue Politik der Arbeit, Jutta, Blankau, Vorsitzende IG Metall Küste und Richard Detje, Redaktion Sozialismus, erwartet.
Zeit und Ort: 10.30- 17 Uhr, Kurt-Schumacher-Haus Hamburg , Kurt-Schumacher Allee 10, 20097 Hamburg
Programm: www.promsnord.de, www.spw.de
Flyer: 
"Bewegung für Veränderung!"
Attac-Sommerakademie 2010 in Hamburg-Bergedorf
Zum zehnten Mal findet auch dieses Jahr wieder die größte Bildungsveranstaltung von Attac Deutschland die Sommerakademie, kurz SoAk genannt, statt. Unter dem Motto „Bewegung für Veränderung!“ bieten Dir/Ihnen weit über hundert Veranstaltungen die Gelegenheit, Attac näher kennenzulernen.
Zum ersten Mal findet die Attac-Sommerakademie in Hamburg statt – in der Gesamtschule Bergedorf vom 28. Juli bis zum 1. August 2010. Wir wollen Dich/Sie herzlich dazu einladen!
Wir beschäftigen uns fünf Tage lang mit der multiplen Krise, sowie konkreten Ansätzen zu tiefgreifendem Wandel. Angesichts der aktuellen politischen Situation stehen die Themenfelder Finanzmärkte, Klimagerechtigkeit und Umverteilung im Fokus der Sommerakademie. Wie können Finanzmärkte entwaffnet, wie kann Klimagerechtigkeit erkämpft, wie Umverteilung organisiert werden? Welche Welt ist möglich? Wie lassen sich Veränderungen bewirken?
Die Akademie ist unser zentraler Ort globalisierungskritischer Weiterbildung im Jahr 2010. Hier können TeilnehmerInnen miteinander und voneinander lernen. Viele spannende ReferentInnen und Gäste bereichern die inhaltlichen Debatten. Begleitet wird das inhaltliche Programm von einem Kulturprogramm aus Kleinkunst, Filmen und Feten und Exkursionen zu Wasser und zu Fuß.
Seminare und Vorträge, Podien, Workshops und offene Räume – die Sommerakademie ist der ideale Ort, Neugier auf brisante Themen der Globalisierungskritik zu stillen. Dabei reicht das Programm von politischem Handwerkszeug bis hin zu Expertenwissen, ohne dabei den Praxisbezug aus dem Blick zu verlieren.
Sie ist aber noch mehr. Sie ist auch eine Mitmach-Akademie, die weit über den “Konsum” von Wissen hinausgeht. Nur wenn alle selbstverständlich mit anpacken, funktioniert die Sommerakademie, das ist ein Teil Ihres Erfolgs. Ebenso wie die angenehme Atmosphäre, die zahlreiche Anknüpfungspunkte für regen Austausch mit anderen TeilnehmerInnen, aber auch Rückzugsmöglichkeiten bietet.
Komm zur Sommerakademie in Hamburg! Treff hier Gleichgesinnte und Andersdenkende, Altbekannte und Neugierige, bewege Dich für Veränderung!
Wir freuen uns auf Dich!
Charlotte Könenkamp für die Vorbereitungsgruppe
Mehr Infos zum Programm und Anmeldung hier: www.attac.de/sommerakademie
TeilnehmerInnen, die einen längeren Reiseweg nach Hamburg haben, finden dort auch spezielle Bahn-Angebote.
P.S.: Bitte leite diese Einladung an interessierte Freunde, Bekannte und KollegInnen weiter.
ProMS Nord und spw Tagesveranstaltung Wirtschaftsdemokratie
Samstag, 25. September 2010 in Hamburg
ProMS Nord veranstaltet in Zusammenarbeit mit spw am 25. September in Hamburg eine eintägige Tagung zu den Perspektiven der Wirtschaftsdemokratie. Die Tagung soll sich mit demokratischen Partizipationsmöglichkeiten im Wirtschaftsgeschehen auseinandersetzen. Vor dem Hintergrund der Einschränkung von Gestaltungsspielraum der Beschäftigten, z.B. durch Privatisierung sowie an kurzfristiger Rendite orientierten Managementstrategien, sind Fragen der Mitbestimmung zu diskutieren. Darüber hinaus muss es angesichts der Krise des finanzgetrieben Kapitalismus um weitere Elemente der Wirtschaftsdemokratie wie z.B. demokratische Investitionssteuerung, die wirksame Begrenzung wirtschaftlicher Macht sowie eine europäischen Wirtschaftsverfassung gehen. Über die betriebliche, die regionale und die internationale Ebene hinweg sollen diese Aspekte auf der Tagung diskutiert werden. Als Referenten werden u.a. Jutta Blankau/spw-Mitherausgeberin und Vorsitzende IG Metall Küste, Dieter Scholz/DGB Berlin-Brandenburg, Richard Detje/Sozialismus und Uwe Polkaehn/DGB-Nord erwartet.
DGB Haus Hamburg
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg
Buchvorstellung "Wir Abnicker - Über Macht und Ohnmacht der Volksvertreter"
Mittwoch, 2. Juni, 18:00 Uhr
Am kommenden Mittwoch wird Marco Bülow in einer Veranstaltung der Zeitschrift SPW sein neues Buch "Wir Abnicker" in Dortmund vorstellen. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Das Buch beschäftigt sich besonders mit der Frage, welche Möglichkeiten Bundestagsabgeordnete noch haben, um Politik zu gestalten und die Regierung zu kontrollieren. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie übertriebene Fraktionsdisziplin und Regierungshandeln die Vertreter des Volkes oft zu hilflosen Randfiguren degradieren, die Beschlüsse und Gesetzesvorlagen nur noch durchwinken.
Ver.di, Königswall 36, 44137 Dortmund
2. Etage, Sitzungssaal A/B
Konferenz des JenZiG: "Wege aus der Krise"
3. und 4. Juni 2010 im JenTower in Jena
Ökosozialer New Deal? Radikale Innovation? Rückkehr des Staates?
Auf der Konferenz des Jenaer Zentrums für interdisizplinäre Gesellschaftsforschung diskutieren prominente Vertreter/-innen aus Politik (Matthias Machnig, Andrea Ypsilanti), Wirtschaft (Werner Widuckel), Wissenschaft (Claus Offe, James K. Galbraith) und Gewerkschaften (Detlef Wetzel) über die ökologisch-ökonomische Doppelkrise und Strategien zu ihrer Überwindung.
Da nur eine begrenzte Zahl an Plätzen zur Verfügung steht, ist eine rasche Voranmeldung sinnvoll.
Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier.
DL21-Jahrestagung „Deutungshoheit für die Linke? Sozialdemokratie auf der Suche nach neuen Mehrheiten“
vom 28. bis 29. Mai 2010 im Radialsystem in Berlin
Am Freitag Abend beginnt ab 19:00 Uhr die Jahrestagung mit einer Podiumsdiskussion zur "Rolle der Linken in der Opposition".Am Samstag sollen Vorträge, Diskussionen und Workshops den Erneuerungsprozess der SPD und das Wiedererstarken der Sozialdemokratie inhaltlich und strategisch vorantreiben. Abends wird das Jubiläum "10 Jahre Forum DL21" auf den Spree-Terassen des Radialsystems gebührend gefeiert.
".
Den genauen Ablaufplan gibt die DL21 demnächst auf ihrer Homepage bekannt.
20 Jahre Verein zur Förderung von Demokratie und
Völkerverständigung e. V.
Von Freitag, 27. November, bis Sonntag, 29. November, findet in Hattingen die Jubiläumstagung statt. Die genauen Daten zu Programm, Anfahrt und Kosten finden sich hier: Flyer Jubiläumstagung 2009
Es war im Juni des Wendejahres 1989, als der Verein
zur Förderung von Demokratie und Völkerverständigung
e.V. gegründet wurde. Ohne seine solidarische Unterstützung
wäre ein einzigartiges Zeitschriftenprojekt der politischen
Linken – die spw – heute nicht denkbar.
In diesem Jahr feiert der Verein seinen 20. Geburtstag.
Das Jubiläum wollen wir zum Anlass nehmen, die
gemeinsame Arbeit zu feiern und den politischen Blick
nach vorn zu richten – mit bekannten und kritisch-engagierten
GenossInnen, Freunden und Gästen aus Politik,
Gewerkschaften, Wissenschaft und Presse.
Auf dem Programm steht ein Rückblick auf wichtige
Etappen unseres Zusammenhangs von den 80er Jahren
bis in die Gegenwart. Aber mit Rückblicken allein haben
wir uns noch nie begnügt. Dem Gründungsgeist des
Vereins entsprechend, geht es vor allem um Fragen der
aktuellen Entwicklung des Kapitalismus und politische
Perspektiven der Linken:
Ausgehend von einer Analyse des Ergebnisses der
Bundestagswahl sollen deshalb die Chancen und Stolpersteine
eines neuen Crossovers der politischen Linken
über die Parteigrenzen hinweg in den Mittelpunkt gestellt
werden.
Darüber hinaus beleuchtet die Jubiläumstagung, wie
biografische Selbstbestimmung unter den Bedingungen
der neuen kapitalistischen Landnahme und sozialer
Schließungen mittels einer emanzipativen Arbeitsmarkt-,
Beschäftigungs- und Bildungspolitik organisiert werden
kann.
Der Vorstand
SPD Niedersachsen erinnert an Peter von Oertzen
Am 16. März 2008 ist unser früherer langjähriger Herausgeber und politische Wegbegleiter Peter von Oertzen im Alter von 83 Jahren verstorben. Peter von Oertzen hat tiefe Spuren in Programmatik und Politik der Linken hinterlassen. Wir haben als Zeitschrift, als politischer Diskussionszusammenhang aber auch vielfach ganz persönlich von seinem kritischen, wissenschaftlich fundierten politischen Denken profitiert.
Die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, der SPD-Landesverband Niedersachsen und das Institut für Sozialgeschichte Braunschweig e. V. laden zu einer Gedenktagung für Peter von Oertzen am 4. September 2009 in Hannover ein.
Einladung zur Gedenktagung Peter von Oertzen
Peter von Oertzen wurde am 2.9.1924 in Berlin geboren. 1946 schloss sich Peter von Oertzen der SPD an und begann er an der Universität Göttingen das Studium der Philosophie, Geschichte und Soziologie. 1953 promovierte er mit einer Arbeit über „Die soziale Funktion des staatsrechtlichen Positivismus“. 1962 habilitierte er sich und übernahm im Folgejahr die Professur für Politische Wissenschaft an der TU Hannover an.
In der SPD gehörte er zu den Gegnern des „Godesberger Programms“, auf dem Bundesparteitag 1959 legte er mit anderen einen eigenen Entwurf vor. Von 1955 bis 1959 und von 1967 bis 1986 war Peter von Oertzen Mitglied im niedersächsischen Landtag, wo er nicht nur mit seinen bildungspolitischen Kompetenzen glänzte. Nach der gewonnenen Landtagswahl 1970 wurde er Kultusminister im Kabinett Alfred Kubel (bis 1974). 1970 kandidierte er auch um den Vorsitz des SPD-Bezirks Hannover gegen Egon Franke. Er gewann die Abstimmung mit 149 zu 107 Stimmen. 1979 verzichtete er auf den Landesvorsitz zugunsten Karl Ravens, sein Stellvertreter wurde er dann Ende des Jahres.
Zu seinen politischen Erfolgen seiner progressiven Reformpolitik zählen vor allem die Veränderungen im Hochschulbereich (Beseitigung der Professoren-Majorität in den Universitätsgremien), erste Versuche im Schulbereich mit der Integrierten Gesamtschule, der Orientierungsstufe und die verstärkte Einführung von Vorschulklassen.
1973 wurde er Mitglied des SPD-Parteivorstandes und Vorsitzender der SPD-Langzeitprogrammkommission. In der SPD-Kommission entstand unter seiner Federführung der „Orientierungsrahmen ´85“, der dann Ende 1975 auch auf dem Mannheimer Parteitag verabschiedet wurde. Von 1984 an begleitete er die Arbeit der Grundsatzprogramm-Kommission und konnte in der SPD seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen bis zur endgültigen Formulierung und Beschlussfassung 1989 in Berlin durchsetzen.
Von dieser programmatischen Arbeit profitierte auch die Zusammenarbeit der Parteilinken in der SPD. 1994 wurde er Miterhausgeber der Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft.
Ebenfalls 1994 gründete er mit vielen Wissenschaftlern die „Loccumer Initiative kritischer Wissenschaftler“, die bis heute Tagungen in Loccum durchführt und wissenschaftlich-politische Interventionen zu Problemen der Gegenwartsgesellschaft publiziert.
DL21-Konvent "Fortschritt, Arbeit, Gerechtigkeit" 28./29. März 2009, Berlin
Das Forum DL21 lädt zu einem programmatischen Konvent, um programmatische Bausteine für neue Mehrheiten zu diskutieren. Als Gäste sind u.a. eingeladen Olaf Scholz, Andrea Nahles, Klaus Wiesehügel, Klaus Wowereit, Ralf Stegner, Heiko Maas und Günter Schmid.
DL21/spw-Herbstkonvent verschoben - Vorbesprechung am 12. Oktober vor Sonderparteitag
Nach dem Rücktritt von Kurt Beck hat der Parteivorstand den 18. Oktober 2008 als Termin für den außerordentlichen Bundesparteitag festgelegt. Der für den 18./19.10.08 geplante Herbstkonvent von DL21 und spw wird daher verschoben. DL21 wird für den 12. Oktober zu einer Vorbesprechung des Parteitages einladen.
Weitere Informationen über den Tagungsort und das genaue Programm
finden sich in den nächsten Tagen auf der Internetseite www.forum-dl21.de .
Der Herbstkonvent wird voraussichtlich im Februar 2009 stattfnden.
DL21/spw-Herbstkonvent:
Sozialer Aufstieg und Sicherheit im 21. Jahrhundert
18.10.08, 9:30 Uhr, Berlin , Umspannwerk
Das vorläufige Programm für Samstag, 18.10.2008
(Fortsetzung am 19.10.2008 ab 9.30 Uhr)
9.45 Uhr Begrüßung Björn Böhning
10.00 Uhr Rede von Olaf Scholz, Minister für Arbeit und Soziales: „Sozialer Aufstieg und Sicherheit im 21. Jahrhundert“
10.45 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Diskussion, Moderation Björn Böhning
12.00 Uhr Rede von Kurt Beck, SPD-Parteivorsitzender: Zur Lage der SPD
13.00 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Foren
Bildung – eine sozialstaatliche Herausforderung, u. a. mit:
• Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB,
• Dr. Eva Maria Stange (Wissenschaftsministerin Sachsen),
• Prof. Dr. Heike Solga (WZB)
Gesundheit und Pflege
• Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB
• Birgit Fischer, Vorstandsmitglieder BEK
• Dr. Simone Real, Sozialverband Deutschland
• Prof. Dr. Felix Welti, FH Neubrandenburg,
Armutsfeste Rente, Mindestrente?, u. a. mit:
• Anton Schaaf, MdB
• Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
• Ingo Nürnberger, DGB-Bundesvorstand
„Das soziale Europa gestalten“, u. a. mit:
• Angelica Schwall-Düren, MdB
• Martin Schulz, MdEP, (angefragt)
• Dr. Michael Dauderstädt, FES
„Sicherheit statt Prekariat“, u. a. mit:
• Ottmar Schreiner, MdB
• Prof. G. Günter Voss (TU Chemnitz)
• Dr. Katie Baldschun, stellv. Juso-Bundesvorsitzende
• Sven Giegold, Wirtschaftswissenschaftler
16.00 Uhr Kaffeepause
16.30 Uhr "Linkes Regieren heute"
Diskussionsrunde u.a. mit Ralf Stegner (SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzender Schleswig-Holstein), Franziska Drohsel (Juso-Bundesvorsitzende), Heiko Maas (SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzender Saarland), Andrea Ypsilanti (SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Hessen, angefragt) und Erwin Sellering (SPD-Landesvorsitzender und Sozialminister Mecklenburg-Vorpommern, angefragt)
19.00 Uhr Feier mit Büffett und Getränke,
Karte für die Abendveranstaltung: 15 €, 5 € (o.Einkommen), DL21-Mitglieder haben freien Eintritt
Sonntag, 19. Oktober
9.30 Uhr Begrüßung
9.45 Uhr Grußwort Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin
10.00 Uhr Prof. Günther Schmid, Direktor der Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung am Wissenschaftszentrum Berlin:
„Flexibilität und Beschäftigung – Herausforderungen für den Sozialstaat
Diskussion
11.15 Uhr Andrea Nahles, stellv. SPD-Vorsitzende: „Der Sozialstaat als Partner – Aufstieg und soziale Sicherheit“
Diskussion
12.30 Uhr Björn Böhning, Vorsitzender Forum DL21: „Unsere Ziele – unsere Positionen: Eckpunkte für ein Wahlprogramm der SPD“
13.00 Uhr Schluss
Örtlichkeit
Umspannwerk Berlin-KreuzbergPaul-Lincke-Ufer 20
Berlin
SPW-Frühjahrstagung 2008
„Gestaltung der Arbeit: Aufstieg, Qualifizierung, gute Arbeit!“
18./19. April 2008, HVHS Springe, Kurt-Schumacher-Str.5, Springe:
Das Thema steht in dem Kontext der Diskussion um moderne Arbeits- und Lebensweisen und biographische Selbstbestimmung. Dabei soll das Thema entlang dreier Themenkomplexe diskutiert werden:
* Strukturelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt: Wie hat sich der Arbeitmarkt tatsächlich verändert? Inwieweit gibt es einen Zuwachs prekärer Beschäftigungsverhältnisse, wie verändern sich Arbeitszeiten, Löhne etc. ?
* Veränderung von Erwerbsbiographien: Was bedeutet dies in biographischer Perspektive? Inwieweit gibt es im Arbeitsmarkt soziale Mobilität? Mit welchen Handlungsressourcen sind Arbeitnehmer ausgestattet, um sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können? Welche benötigen sie?
* Politische Regulierung: Wie kann und muss regulativ auf diese Veränderungen reagiert werden? Welche politisch-strategischen Ansatzpunkte gibt es?
Anmeldung moglichst bis zum 11. April 2008 bitte an den spw-Förderverein
Der Teilnahmebeitrag betragt 30 Euro mit und 20 Euro ohne Ubernachtung, Mitglieder ohne Einkommen zahlen die Halfte.
Tagungsort: Die HVHS Springe ist mit ÖPNV bis zum Bahnhof Springe aus Richtung Hannover bis 21.55 Uhr im Halbstundentakt zu erreichen (Abfahrt immer *.25 Uhr und *.55 Uhr).
Von der BAB2 Abfahrt Lauenau, ca. 30 Min. bis HVHS Springe. Informationen zum Tagungsort gibt es im Internet: www.hvhs-springe.de.
Das genaue Programm spw-Frühjahrstagung 2008 gibt es hier.
Von der "Generation Golf" zur "Generation prekär"?
Jugendpolitik und Jugendpolitische Orientierung heute
Samstag, 3. November 2007, 11.00-16.30h Uhr, Bargteheide, Ganztagszentrum
Veranstaltung von ProMS Nord und Jusos Stormarn
Zeitungen schreiben von einem greifbaren Wertewandel und der Hinwendung zu fundierten linken und sozialistischen Positionen. Kurt Beck spricht von einer Solidarischen Mehrheit und die SPD will auch weiterhin am Demokratischen Sozialismus festhalten. Wie hält es die Jugend damit? Wie reagiert die junge Generation auf ökonomischen Druck und Zukunftsängste.
Diesen uns anderen Fragen wollen wir nachgehen und zugleich die Frage nach einer neuen jugendpolitischen Orientierung stellen.
Als Linke in der SPD und Jusos wollen wir an Diskussionen und Erfahrungen aus den 1980er und 90er Jahren anknüpfen. In welche Richtung entwickeln sich die Jusos als Verband heute? Verkommen sie zu einem reinen, parteitreuen Nachwuchsverband? Was bedeutet es heute, ein sozialistischer Richtungsverband zu sein?
Wir haben spannende Referenten gewinnen können und freuen uns gemeinsam mit euch/ihnen und Menschen aus Wissenschaft, Gewerkschaft und Politik eine spannende Diskussion in Bargteheide führen zu können.
ABLAUF
11:00 Uhr Begrüßung
11:15 Uhr Jugendphase und politische Beteiligung
- Dr. Uwe Bittlingmayer , Universität Bielefeld
12:30 Uhr Mittagspause
13:00 Uhr Vertiefende Workshops:
I. "Irgendwie jobbe ich mich schon durch!"
Berufsorientierung zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, Flexibilisierung, und Ausbildungslücken.
- Stefan Schad (DGB Jugend)
- Toralf Pusch (ProMS)
II. "Und was ist mit Vater Staat?"
Jugendliche zwischen Ungleichheit, flexibler Absicherung und dem Bedürfnis nach mehr Solidarität.
- Dr. Uwe Bittlingmeyer (Uni Bielefeld),
- Tobias von Pein (Jusos)
III. "Gibt es eine globale Jugendkultur?"
Gibt es die "eine Jugendkultur" und gleicht sie sich global an? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede prägen die Jugendphase weltweit, auch unter dem Einfluss von Großunternehmen?
- Götz Godowski (ProMS),
- Maike Rohwer (ProMS)
14:30 Uhr Podiumsdiskussion
"Brave Parteijugend oder frecher Jugendverband? Was treibt die Jusos heute?"
Die Entwicklung der jugendpolitischen Orientierung von ihrem Ursprung bis heute und darüber hinaus. Welche Aufgabe hat die demokratische Linke speziell die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der Gesellschaft?
- Felix Welti, ProMS-Nord e.V.
- Bettina Kohlrausch, Uni Göttingen, stellv. Juso-Bundesvorsitzende 1996 - 1998 und 2000 - 2002
- Sönke Klages SPD Hamburg-Nord
- Franziska Drohsel, Juso-Landesvorsitzende Berlin, Kandidatin für den Juso-Bundesvorsitz (angefragt)
Gegen 16:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Samstag, 08. September 2007, Dortmund
Der Staat als Pionier
Herbsttagung des Vereins zur Förderung von Demokratie und Völkerverständigung e.V. und – spw - Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft mit freundlicher Unterstützung des Juso-Landesverbandes NRW in der Auslandsgesellschaft NRW, Dortmund, Steinstrasse 48 (HBF-Nordausgang)
10.00 Uhr Begrüßung durch Björn Böhning, Juso-Bundesvorsitzender und Vorsitzender des Vereins zur Förderung von Demokratie und Völkerverständigung e.V.
10.15 Uhr Der Staat als Pionier im 21. Jahrhundert
- Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesumweltministerium
10.45 Uhr Diskussion
11.00 Uhr Kaffeepause
11.15 Uhr Zwischen Pionierleistung und Daseinsvorsorge – die Kontroverse über zentrale und dezentrale Energieversorgung
- Frank Schwabe, MdB, Sprecher „SPD-Denkfabrik“
10.45 Uhr Diskussion
12.30 Uhr Mittag
13.30 Uhr Podiumsdiskussion: Der Staat als Pionier konkret – Aktuelle Anforderungen an linke Reformpolitik
- Guntram Schneider, Vorsitzender DGB NRW
-
Dr. Andreas Paust, Fraktionsgeschäftsführer der SPD im Rat der Stadt Dortmund
- Dr. Uwe Kremer, Geschäftsführer LifeTecRuhr und spw-Mitherausgeber (angefragt)
Moderation: Thomas Westphal, spw-Mitherausgeber
15.30 Uhr Verabredungen zum weiteren Diskussionsprozess
16.15 Uhr Gesellschafterversammlung der spw Verlag/Redaktion GmbH
17.00 Uhr Schlusswort und Abreise
Anmeldung möglichst bis zum 01.September 2007 bitte an: spw-Förderverein
Der Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro, Mitglieder ohne Einkommen zahlen die Hälfte.

