spw intern

o Am 09. Dezember 2000 veranstaltete spw mit den Jusos Niedersachsen und HKS 13 eine Tagung zum Thema "Moderne Sozialpolitik", dessen wesentlichen Beiträge wir im Schwerpunkt dieses Heftes dokumentieren.

o In der im Anschluss an die Tagung durchgeführte Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung von Demokratie und Völkerverständigung am 10. Dezember 2000 ging es dann um ein neues Selbstverständnis und eine Funktionsbestimmung, die Leitlinie für die Arbeit des neu gewählten Vorstandes sein soll.

Grundorientierung für ein linkes Zukunftsprojekt, das Tageskompetenz und Zukunftskompetenz gewinnen soll, kann nur darin liegen, dieses Projekt als arbeitsteiliges Netzwerk durchaus unterschiedlicher Akteure zu verstehen. Sie müssen sich also arbeitsteiliger Bestandteil der Gesamtlinken bei Bewahrung der eigenen historisch gewachsenen Identität begreifen. Entscheidend für ein Netzwerk ist dabei, was der einzelne Teilnehmer des Netzwerkes einbringen kann. Die Kooperation mit dem Forum DL21, das ab dieser Ausgabe einen eigenen publizistischen Platz innerhalb der spw haben wird, ist ein konkreter Ausdruck, wie ein solches Netzwerk erfolgreich konkrete Ergebnisse hervorbringt.

o Für spw bedeutet dies aber noch mehr, nämlich aus den AbonnentInnen und LeserInnenn der spw Diskursteilnehmer zu machen. Dazu sollten wir in drei Richtungen weiterarbeiten:

Erstens sollten wir ähnliches wie das Forum des Netzwerks in Berlin als Modell, das die Gelegenheit bietet Tageskompetenz in einem größeren Bezugsrahmen des in der Zeitschrift geführten Diskurses rückzukoppeln auch in anderen Regionen, die dafür eine Basis bieten, etablieren. Vielleicht könnten solche "Netzwerkknoten" eigene
Schwerpunkte in Praxisfelden setzen, beispielsweise Sozialstaat und veränderte Arbeit, ökologisch orientierte Politik.
Zweitens sollten wir die Präsentations-, Kommunikations- und Kooperationsfunktion des Internet als Träger des Diskurses mit dem Ziel der weiteren Vernetzung und Öffnung nutzen.

Drittens sollten wir das, was wir am besten können, den theoretischen Diskurs um eine moderne sozialistische Perspektive als Basis einer linken Zukunftskompetenz weiterführen um neue Dimensionen und Fragestellungen erweitern, Träger dieses Projekts ist unsere Theoriegruppe.

o Einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Vereins zur Förderung von Demokratie und Völkerverständigung wurde Horst Peter aus Kassel gewählt. Thomas Westphal (Dortmund), der aus beruflichen Gründen nicht wieder für den Vorsitz kandidierte, wurde ebenso in den Vorstand gewählt wie Ulf-Birger Franz (Hannover), Ulrike Hensel (Hamburg), Oliver Kaczmarek (Kamen), Felix Welti (Lübeck) und Birgit Zoerner (Dortmund).

o Auf der Jahrestagung wurden auch HerausgeberInnenkreis sowie Redaktion erweitert. Neu in den HerausgeberInnenkreis aufgenommen wurden Andrea Nahles MdB aus Weiler, Thomas Sauer MdB aus Mölln, Rene Röspel MdB aus Hagen, Benjamin Mikfeld, Bundesvorsitzender der Jusos, Bochum, Prof. Michael Krätke, Amsterdam, Dr. Klaus Dörre, Recklinghausen und Prof. Ulrich Zachert, Apensen.

o Neu in der spw-Redaktion sind Oliver Kaczmarek, die BochumerInen Lars Neumann und Anja Kruke, Thorben Albrecht und Björn Böhning aus Berlin sowie Svea Reiners aus

Leipzig. Verabschiedet wurden Claudia Walther und Joachim Schuster. Für ihre langjährige Mitarbeit in Redaktion und Geschäftsführung bedanken wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich.

Horst Peter/Reinhold Rünker

 


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